LinkedIn vs. andzup: Welches Tool eignet sich für Ihre B2B-Akquise?

LinkedIn Sales Navigator oder andzup für die B2B-Akquise? Vergleich 2026: Preise, Funktionen, DSGVO und verifizierte Kontaktdaten.

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Sie nutzen LinkedIn Sales Navigator seit Wochen für die Akquise und stoßen immer wieder auf dieselbe Hürde: Eine verwertbare E-Mail-Adresse oder Telefonnummer bekommen Sie nicht. Damit sind Sie nicht allein. Genau diese Einschränkung nennen Vertriebsmitarbeitende, die das Tool täglich nutzen, am häufigsten.

LinkedIn Sales Navigator ist dank seines riesigen beruflichen Netzwerks hervorragend darin, die richtigen Entscheider zu finden. Doch zwischen dem Targeting und der ersten E-Mail fehlt ein kompletter Schritt: verifizierte Kontaktdaten und Automatisierung. Genau diese Lücke schließt andzup, mit einer einzigartigen Spezialisierung auf die Medien- und Kommunikationsbranche in ganz Europa.

In diesem Vergleich erfahren Sie, was Sales Navigator tatsächlich leistet, welche drei Pakete es gibt und was sie 2026 kosten und wo die praktischen Grenzen liegen (Export, DSGVO, Kontaktdaten). Außerdem finden Sie eine detaillierte Vergleichstabelle andzup vs. Sales Navigator. So treffen Sie eine fundierte Entscheidung, ob Sie eine Alternative zu LinkedIn Sales Navigator suchen oder ein ergänzendes Tool.

Was ist LinkedIn Sales Navigator?

Sales Navigator ist die Premium-Lösung von LinkedIn für die B2B-Vertriebsakquise. Das Tool nutzt das berufliche Netzwerk der Plattform, das laut dem Geschäftsbericht FY2025 von Microsoft weltweit 1,2 Milliarden Mitglieder zählt, und hilft Vertriebsteams dabei, Entscheider zu identifizieren, ihre beruflichen Neuigkeiten zu verfolgen und sie per InMail zu kontaktieren.

Konkret bietet das Tool eine erweiterte Suche mit mehr als 50 Filtern (Funktion, Seniorität, Unternehmensgröße, Mitarbeiterwachstum, eingesetzte Technologien und mehr), gespeicherte Lead- und Account-Listen, Benachrichtigungen bei Jobwechseln sowie neuere KI-Funktionen wie Account IQ und Lead IQ, die einen Account oder das Profil eines Interessenten automatisch zusammenfassen.

Die 3 Sales-Navigator-Pakete und ihre Preise 2026

LinkedIn bietet drei Abostufen an, mit deutlichen Funktionsunterschieden zwischen der ersten und der zweiten Stufe.

Paket Richtpreis (monatliche Abrechnung) Ideal für Wichtigste Funktionen
Core 120,99 € pro Monat Einzelne Vertriebsmitarbeitende Erweiterte Suche, 50 InMails pro Monat, Lead- und Account-Listen, Benachrichtigungen
Advanced 148,21 € pro Monat Vertriebsteams + Account IQ, Lead IQ, TeamLink, Smart Links, Buyer Intent, Team-Reporting
Advanced Plus Auf Anfrage Teams mit CRM + CRM-Integration in Echtzeit (Salesforce, HubSpot, Dynamics 365), automatische Datensatzerstellung

Offizielle Listenpreise laut der Preisseite von LinkedIn Sales Navigator im September 2026, zzgl. MwSt. und abhängig von Region und Abrechnungszeitraum. Bei jährlicher Abrechnung sinken die effektiven Monatskosten.

Ein Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit: Core und Advanced enthalten dasselbe Kontingent von 50 InMails pro Monat. Der Aufpreis bezahlt vor allem Sales Intelligence (Buyer Intent, Account IQ) und Teamfunktionen, nicht ein höheres Kontaktvolumen.

Die Grenzen von Sales Navigator für eine durchgängige B2B-Akquise

Sales Navigator ist ein ausgezeichnetes Targeting-Tool, doch mehrere strukturelle Grenzen verhindern, dass es als eigenständige Akquiselösung funktioniert.

Keine E-Mail-Adressen und keine Durchwahlnummern

Sales Navigator liefert Name, Position, Unternehmen und Profillink, aber nie eine verifizierte geschäftliche E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Kontaktdaten sind nur sichtbar, wenn der Interessent sie selbst veröffentlicht hat, was selten vorkommt. Die Folge: Die meisten Vertriebsteams ergänzen Sales Navigator um ein externes Anreicherungstool, also zusätzliche Kosten und ein zusätzlicher Prozessschritt.

Kein nativer Export und begrenzte Suchergebnisse

LinkedIn bietet in Sales Navigator keinen nativen CSV-Export: Die Daten bleiben im geschlossenen Ökosystem. Zudem bestätigt das Hilfecenter von Sales Navigator, dass Suchen auf 2.500 Lead-Ergebnisse (über 100 Seiten) und 1.000 Account-Ergebnisse begrenzt sind, selbst wenn LinkedIn Zehntausende Treffer anzeigt.

Ein Tool, das vor der Kontaktaufnahme endet

Sales Navigator findet die richtigen Profile und verfolgt ihre Neuigkeiten, verwaltet aber weder E-Mail-Sequenzen noch Multichannel-Szenarien oder die Auswertung von Antwortquoten. Sie müssen ein Automatisierungstool nachschalten, um aus Ihrem Targeting eine aktive Kampagne zu machen.

Zum Vergleich: Die durchschnittliche Antwortquote auf InMails liegt laut von LinkedIn geteilten Zahlen meist zwischen 10 und 25 %, während die durchschnittliche Antwortquote auf Cold E-Mails laut dem Cold Email Benchmark Report 2026 von Instantly bei 3,43 % liegt. Dieser Abstand spricht für LinkedIn, vorausgesetzt, Sie haben den richtigen Kontakt überhaupt gefunden, was bereits eine qualifizierte Datenbasis voraussetzt.

Sales Navigator und DSGVO: Was die Sanktion der CNIL zeigt

E-Mail-Adressen aus LinkedIn-Profilen abzuleiten, ohne Rechtsgrundlage und ohne die Betroffenen zu informieren, ist nach der DSGVO ein echtes rechtliches Risiko, in Deutschland genauso wie im restlichen Europa. Die CNIL, die französische Datenschutzbehörde, hat ein Unternehmen bereits für genau diese Praxis sanktioniert: Mit der Entscheidung SAN-2020-018 vom 8. Dezember 2020 verhängte sie ein Bußgeld von 20.000 € gegen den Essenslieferdienst NESTOR SAS. Das Unternehmen hatte mit LinkedIn Sales Navigator Akquiselisten erstellt, E-Mail-Adressen nach dem Muster vorname.nachname@unternehmen.com rekonstruiert und laut DataGuidance ab 2017 ohne Einwilligung E-Mails an 653.033 Empfänger verschickt.

Dieser Punkt ist zentral: Sales Navigator zur Identifizierung von Entscheidern zu nutzen, ist legitim. Anschließend manuell Kontaktdatenbanken aufzubauen, die weder verifiziert noch dokumentiert sind, birgt dagegen ein reales Compliance-Risiko.

andzup vs. LinkedIn Sales Navigator: der detaillierte Vergleich

andzup und Sales Navigator decken nicht exakt denselben Bedarf ab. Die folgende Tabelle vergleicht beide Lösungen anhand der Kriterien, die für ein B2B-Vertriebsteam in Europa wirklich zählen.

Kriterium andzup LinkedIn Sales Navigator
Täglich verifizierte, qualifizierte Kontakte ✔ Inklusive Nicht enthalten (nur Profile)
Branchenspezialisierung ✔ Medien und Kommunikation Generalistisch, alle Branchen
Geografische Abdeckung ✔ 6 europäische Länder Weltweit, selbst angegebene Daten
Datenexport ✔ Nativ (Paket andzup reach) Nicht verfügbar
Multichannel-Automatisierung ✔ Integriert (andzup flow) Nicht enthalten
Branchenspezifische Marktdaten ✔ Werbeausgaben, Pitches, Personalwechsel Nicht verfügbar
Dokumentierte DSGVO-Konformität ✔ Server in Frankreich Nachgelagert sicherzustellen
Soziales Netzwerk und Echtzeitsignale Nein ✔ Große Stärke

Dieser Vergleich zeigt eher Ergänzung als direkte Konkurrenz. Sales Navigator bleibt nützlich, um Neuigkeiten eines Accounts zu verfolgen oder über eine gemeinsame Verbindung (TeamLink) Kontakt aufzunehmen. Sobald Sie jedoch eine zuverlässige, exportierbare Akquisedatenbank aufbauen und direkt in eine Outreach-Sequenz einspeisen wollen, deckt andzup einen Schritt ab, den LinkedIn schlicht nicht adressiert.

Warum sich Medien- und Kommunikationsteams für andzup entscheiden

andzup ist keine generalistische Datenbank. Seit mehr als 20 Jahren wird die Plattform für Agenturen, Vermarkter und Verlage aus der Medien- und Kommunikationsbranche entwickelt, mit Daten, die Sales Navigator nicht bieten kann: detaillierte Informationen zu Werbetreibenden und Agenturen, aktuelle Personalwechsel, eine Pitchlist (gewonnene und laufende Pitches), die Marken jedes Werbetreibenden und jeder Agentur sowie Daten zu Influencer-Marketing-Aktivitäten über den Partner Inflead. Die Datenbank wird täglich verifiziert, auf Servern in Frankreich gehostet und deckt sechs europäische Märkte ab: Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Italien und Spanien.

Anders als Sales Navigator hört andzup nicht bei der Identifizierung der richtigen Kontakte auf. Drei Pakete begleiten Sie bis zur Aktivierung Ihrer Akquise, je nachdem, wie viel Eigenständigkeit Sie benötigen:

Funktion andzup one andzup reach andzup flow
Angereicherte B2B-Datenbank und erweiterte Segmentierung ✔ ✔ ✔
Pitchlist, Personalwechsel und Marktdaten ✔ ✔ ✔
Europäische Abdeckung und DSGVO-Konformität ✔ ✔ ✔
Kontaktexport nach Excel ✗ ✔ ✗
Integriertes Marketing-Automation-Modul (einfache Szenarien) ✗ ✔ ✗
Vollständige Multichannel-Automatisierung (E-Mail, LinkedIn, Anrufe, Follow-ups) ✗ ✗ ✔
Lead-Tracking und vollständiges Reporting ✗ ✗ ✔

Paketdetails laut andzup Website, Änderungen vorbehalten.

andzup one legt die Grundlage für einen zuverlässigen Marktüberblick, um Ihre Marktsegmentierung zu strukturieren. andzup reach ergänzt Export und einfache Automatisierung, damit Sie Kampagnen aus Ihren eigenen Tools steuern können. andzup flow geht noch weiter: vollständige Multichannel-Sequenzen (E-Mail, LinkedIn, Anrufe, Follow-ups), Lead-Tracking und detailliertes Reporting direkt in der Plattform. Damit haben Sie alles, was Sie brauchen, um Ihre Vertriebsakquise zu automatisieren, und zwar genau dort, wo Sales Navigator beim Targeting aufhört.

Einen breiteren Überblick über die Tools am Markt erhalten Sie in unserem Beitrag darüber, wie integrierte Plattformen die B2B-Akquise verändern.

Möchten Sie sehen, was andzup für Ihre Akquise in der Medien- und Kommunikationsbranche leisten kann? Fordern Sie eine Demo an, und unser Team stellt Ihnen die Plattform vor.

Sales Navigator oder andzup: Wie entscheiden Sie sich?

  • Sie möchten Neuigkeiten bereits identifizierter Accounts verfolgen und Ihr Netzwerk gemeinsamer Kontakte nutzen: Sales Navigator bleibt eine sinnvolle Ergänzung.
  • Sie müssen eine zuverlässige Akquisedatenbank aufbauen, die sich exportieren und direkt kontaktieren lässt: andzup erfüllt diesen Bedarf mit verifizierten Kontaktdaten.
  • Sie richten sich gezielt an die Medien-, Werbe- oder Kommunikationsbranche in Europa: andzup liefert Branchendaten, die keine generalistische Lösung bietet.
  • Sie möchten ohne Toolwechsel vom Targeting zur Kontaktaufnahme übergehen: Die integrierte Multichannel-Automatisierung von andzup flow deckt den Schritt ab, den Sales Navigator nicht abbildet.

Häufig gestellte Fragen

Erhält man mit LinkedIn Sales Navigator Zugriff auf E-Mail-Adressen und Telefonnummern?

Nein. Sales Navigator zeigt Profil, Position und Unternehmen des Interessenten, liefert aber weder eine verifizierte geschäftliche E-Mail-Adresse noch eine verifizierte Telefonnummer. Dafür benötigen Sie ein ergänzendes Tool wie andzup.

Was kostet LinkedIn Sales Navigator 2026?

Bei monatlicher Abrechnung kostet das Core-Paket 120,99 € und das Advanced-Paket 148,21 € pro Monat, jeweils zzgl. MwSt. Der Preis für Advanced Plus wird auf Anfrage festgelegt, abhängig von Teamgröße und Anforderungen an die CRM-Integration.

Gibt es eine Alternative zu LinkedIn Sales Navigator für die B2B-Akquise?

Ja. Lösungen wie andzup bieten eine Datenbank verifizierter, exportierbarer Kontakte mit integrierter Automatisierung. andzup zeichnet sich besonders durch seine Spezialisierung auf die Medien- und Kommunikationsbranche in Europa aus, ein Segment, das Sales Navigator nicht gezielt abdeckt.

Kann man andzup und Sales Navigator gleichzeitig nutzen?

Ja. Die beiden Tools ergänzen sich eher, als dass sie in jedem Anwendungsfall konkurrieren. Sales Navigator bleibt nützlich, um bereits auf LinkedIn identifizierte Accounts zu verfolgen, während andzup bei verifizierten Kontaktdaten, Branchensegmentierung und Akquise-Automatisierung übernimmt.

Ist Sales Navigator DSGVO-konform?

Das Tool selbst bewegt sich im Rahmen von LinkedIn, doch die Art, wie Unternehmen es nutzen, kann problematisch sein. Die CNIL, die französische Datenschutzbehörde, hat bereits ein Unternehmen sanktioniert, das E-Mail-Adressen aus Sales-Navigator-Profilen ohne Rechtsgrundlage und ohne Information der Betroffenen rekonstruiert hatte.

Sales Navigator bleibt eine Referenz, um das berufliche Netzwerk von LinkedIn zu erkunden und die richtigen Kontakte zu finden. Für eine vollständige B2B-Akquise mit verifizierten Kontakten, einzigartigen Branchendaten zu Medien und Kommunikation und sofort einsatzbereiter Automatisierung deckt andzup jedoch den Schritt ab, der LinkedIn fehlt.

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